Psychotherapie bei Schlafstörungen
in München
Was ist eine Schlafstörung?
Gelegentliche schlechte Nächte, etwa vor einem wichtigen Termin oder nach einem aufregenden Erlebnis, sind normal und kein Anlass zur Sorge. Entscheidend ist die Dauer und wie stark der Schlafmangel den Alltag beeinflusst. Wer sich tagsüber dauerhaft erschöpft, unkonzentriert oder gereizt fühlt, sollte die Beschwerden ernst nehmen.
Symptome und Anzeichen einer Schlafstörung
Nächtliche Symptome
- Schwierigkeiten beim Einschlafen
- Häufiges nächtliches Aufwachen
- Frühes Erwachen, ohne wieder einschlafen zu können
- Schlaf, der trotz ausreichender Dauer nicht als erholsam empfunden wird
Symptome am Tag
- Ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
- Gereiztheit und Stimmungsschwankungen
- Verminderte Leistungsfähigkeit im Alltag und Beruf
Ursachen einer Schlafstörung
Schlafstörungen können viele verschiedene Ursachen haben. Manchmal liegen körperliche Erkrankungen zugrunde, etwa Schmerzen, Atemwegserkrankungen oder hormonelle Veränderungen. Auch bestimmte Medikamente können den Schlaf beeinträchtigen. Nicht zuletzt spielt der Lebensstil eine Rolle: unregelmäßige Schlafzeiten, später Koffein- oder Alkoholkonsum sowie zu wenig Bewegung können erholsamen Schlaf erschweren.
Ist eine körperliche Ursache ausgeschlossen oder tritt die Schlafstörung zusätzlich zu einer bestehenden psychischen Belastung auf, rückt ein anderer Bereich in den Fokus, der in unserer Praxis besonders häufig zur Sprache kommt.
Psychische Ursachen: Stress, Angst und innere Unruhe
Anhaltender beruflicher oder privater Stress zählt zu den häufigsten psychischen Auslösern von Schlafproblemen. Wenn der Kopf abends nicht zur Ruhe kommt, wirkt sich das direkt auf die Fähigkeit aus, ein- und durchzuschlafen. Auch im Rahmen eines Burnouts gehören Schlafstörungen zu den am häufigsten berichteten Beschwerden.
Ebenso können Angststörungen den Schlaf erheblich stören. Innere Anspannung, Grübeln oder die Sorge, nicht einschlafen zu können, führen bei vielen Betroffenen zu einem Teufelskreis: Die Angst vor der schlaflosen Nacht verstärkt genau die Anspannung, die das Einschlafen zusätzlich erschwert.
Diagnostik bei psychogenen Schlafstörungen
Schlafstörung als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen
Schlafstörungen treten selten für sich allein auf. Häufig sind sie Teil eines größeren Beschwerdebildes und weisen auf eine andere psychische Erkrankung hin, die mitbehandelt werden sollte.
Schlafstörung und Depression
Ein gestörter Schlaf gehört zu den häufigsten Begleitsymptomen einer Depression. Typisch sind frühes Erwachen und die Unfähigkeit, wieder einzuschlafen. Umgekehrt kann anhaltender Schlafmangel eine depressive Stimmung zusätzlich verstärken, sodass sich beide Beschwerden gegenseitig aufschaukeln können.
Schlafstörung und Angst oder Trauma
Auch bei Angststörungen und Traumafolgestörungen gehört ein gestörter Schlaf zu den zentralen Beschwerden. Innere Anspannung, Albträume oder die Angst vor der Nacht selbst können dazu führen, dass Betroffene das Zubettgehen zunehmend meiden oder fürchten.
Schlafstörung und Borderline-Persönlichkeitsstörung
Bei einer Borderline-Persönlichkeitsstörung treten Schlafstörungen ebenfalls häufig auf, oft im Zusammenhang mit starken emotionalen Schwankungen oder innerer Anspannung am Abend.
In der Diagnostik prüfen wir daher immer, ob eine Schlafstörung eigenständig besteht oder Ausdruck einer anderen, zugrunde liegenden Erkrankung ist.
Chronische Schlafstörung
Eine chronische Schlafstörung bedeutet nicht, dass keine Besserung mehr möglich ist. Mit einer gezielten Behandlung, die insbesondere bei psychisch bedingten Schlafstörungen ansetzt, lässt sich auch bei langem Verlauf eine deutliche Verbesserung erreichen. Je länger eine Schlafstörung jedoch unbehandelt bleibt, desto mehr können sich ungünstige Gewohnheiten und Gedankenmuster rund um das Thema Schlaf verfestigen. Eine frühzeitige fachärztliche oder psychotherapeutische Abklärung ist daher empfehlenswert.
Behandlung & Therapie bei Schlafstörung – wie wir bei FMP unterstützen
Soforttipps oder Behandlung: Was hilft wirklich?
Liegt der Schlafstörung jedoch eine psychische Belastung zugrunde, etwa anhaltender Stress, Angst oder eine depressive Symptomatik, reichen solche Maßnahmen allein in der Regel nicht aus. Hier setzt eine psychotherapeutische Behandlung an, die nicht nur das Symptom, sondern die zugrunde liegende Ursache in den Blick nimmt.
Verhaltenstherapie und kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen
Entspannungsverfahren als ergänzender Baustein
Schlafmittel oder Psychotherapie: Was ist sinnvoll?
Begleitende psychiatrische Unterstützung bei Schlafstörungen
Dr. Schmotz übernimmt bei Bedarf:
- › die medizinische Abklärung ausgeprägter Schlafstörungen im Rahmen einer Depression oder anderer psychischer Erkrankungen
- › die Einleitung und Überwachung einer medikamentösen Behandlung, etwa mit Antidepressiva
- › die fachärztliche Einschätzung bei chronischen oder besonders belastenden Verläufen
- › die kontinuierliche psychiatrische Mitbetreuung während der Psychotherapie
Wann zum Arzt?
Besteht der Verdacht auf eine körperliche Ursache, etwa Atemaussetzer im Schlaf, starkes Schnarchen oder ein unruhiges Bewegungsmuster in der Nacht, ist der Hausarzt oder ein Schlaflabor die richtige erste Anlaufstelle. Dort werden mögliche organische Auslöser mit entsprechender Diagnostik abgeklärt.
Stehen dagegen Stress, Angst, Grübeln oder eine depressive Symptomatik im Vordergrund, ist eine Psychotherapeutin, ein Psychotherapeut oder bei Bedarf ein Psychiater die passende Adresse. Genau hier setzt unsere Arbeit im FMP an: Wir sind spezialisiert auf psychisch bedingte Schlafstörungen und begleiten Sie von der Diagnostik bis zur Behandlung.
Schlafstörung behandeln in München (Ottobrunn): Standort & Terminvereinbarung
Die Terminbuchung läuft am unkompliziertesten über unser Online-System bei Doctolib. Natürlich erreichen Sie uns auch telefonisch oder per E-Mail.
Warum in unsere Praxis in München-Ottobrunn kommen?
Das zeichnet die Arbeit in unserer Praxis in Ottobrunn bei München aus:
Erfahrenes
Team
Individuelle
Betreuung
kurze
Wartezeiten
Flexibles
Setting
Bei Bedarf Zusammenarbeit mit Psychiater